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Backpacking

Backpacking in Indonesien ist günstig, abwechslungsreich und unkompliziert: Mit dem Rucksack reist du per Fähre und Inlandsflug von Insel zu Insel, schläfst in einfachen Gästehäusern und isst für wenig Geld in lokalen Warungs. Vom Trubel Balis über die Vulkane Javas bis zu den einsamen Stränden im Osten bietet der Archipel alles, was das Backpacker-Herz begehrt – zu Preisen, die das lange Reisen ermöglichen.

Klassische RouteJavaBaliLombokGili-Inseln
Tagesbudgetmit Bedacht schon ab kleinem Budget möglich
FortbewegungFähre, Inlandsflug, Bus, Roller
VisumVisa on Arrival / e-VOA, 30 Tage
Beste ReisezeitTrockenzeit April bis Oktober
Wo liegt Indonesien?
Indonesien auf einen Blick
OsttimorBruneiIndonesien
Klima in Indonesien
25°30°35°JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDezLuft °CWasser °CRegen mmØ 2014–2023 · Daten: Open-Meteo

Indonesien gehört zu den beliebtesten Backpacker-Zielen Südostasiens – und das aus gutem Grund. Das Land ist günstig, die Wege zwischen den Inseln sind gut organisiert, und die Bandbreite an Erlebnissen ist riesig. Diese Seite zeigt dir die beste Route, was eine Backpacking-Reise kostet und worauf du als Rucksackreisender achten solltest.

Welche Route eignet sich für Backpacker?

Die klassische Einsteiger-Route folgt der Inselkette von West nach Ost: von Java mit den Tempeln von Yogyakarta und den Vulkanen Bromo und Ijen über Bali nach Lombok und zu den Gili-Inseln. Diese Strecke verbindet Kultur, Natur und Strand und ist durch Fähren und kurze Flüge bequem zu bewältigen. Wer mehr Zeit und Abenteuerlust hat, reist weiter nach Sumatra zu den Orang-Utans oder nach Sulawesi. Als roter Faden eignet sich Inselhopping hervorragend.

Wie viel kostet eine Backpacking-Reise in Indonesien?

Indonesien ist ein günstiges Reiseland. Einfache Gästehäuser und Hostels, Essen in lokalen Warungs, öffentliche Verkehrsmittel und gemietete Roller halten die Kosten niedrig. Die größten Posten sind der Langstreckenflug und gelegentliche Inlandsflüge zwischen den Inseln. Wer in Mehrbettzimmern schläft, lokal isst und Fähren statt Flüge nutzt, kommt sehr preiswert durch; etwas Komfort und Ausflüge wie Tauchgänge oder Touren erhöhen das Budget. Insgesamt lässt sich Indonesien deutlich günstiger bereisen als viele andere Fernziele – ein Grund, warum hier so viele Langzeitreisende unterwegs sind.

Wie reist man als Backpacker zwischen den Inseln?

Zwischen den Inseln kommst du gut mit Fähren und Schnellbooten voran – etwa von Bali zu den Gilis und nach Lombok. Für größere Distanzen, zum Beispiel von Java oder Bali nach Sumatra oder Sulawesi, nimmst du günstige Inlandsflüge. Auf den Inseln selbst sind Busse, Sammeltaxis (Bemo) und vor allem der gemietete Roller die typischen Fortbewegungsmittel. Plane bei Fähren etwas Puffer ein, da Abfahrten wetterabhängig sind. Für die Einreise genügt in der Regel das Visa on Arrival beziehungsweise e-VOA für 30 Tage – Details dazu auf unserer Seite zur Einreise nach Indonesien.

Was sollten Backpacker beachten?

Ein paar Dinge erleichtern die Reise: Reise mit leichtem Gepäck, buche beliebte Fähren und Tauchkurse in der Hochsaison vorab und kalkuliere genügend Zeit für die langen Distanzen ein. Achte auf Trinkwasser aus versiegelten Flaschen, ausreichend Sonnen- und Mückenschutz und einen Auslandskrankenschutz. Beim Rollerfahren sind ein internationaler Führerschein und ein Helm Pflicht. Respektiere lokale Sitten, besonders an Tempeln und in den Dörfern. Mit etwas Offenheit und Flexibilität wird Indonesien zu einem der lohnendsten und preiswertesten Backpacking-Ziele überhaupt. Wer lieber organisiert reist, findet Anregungen unter Rundreisen.

Wie sicher ist Backpacking in Indonesien?

Indonesien gilt als sicheres Reiseland für Rucksackreisende. Die größten Risiken sind weniger Kriminalität als vielmehr der Straßenverkehr und kleinere Gesundheitsthemen. Fahre Roller nur mit Helm und Erfahrung, achte auf Trinkwasser aus versiegelten Flaschen und sei vorsichtig bei rohen Speisen und Eiswürfeln. Ein Auslandskrankenschutz mit Rücktransport ist Pflicht, ebenso ein Blick auf empfohlene Impfungen vor der Reise. Wertsachen bewahrst du am besten im Hostelsafe auf, und an belebten Orten gilt die übliche Vorsicht gegen Taschendiebstahl. Respektiere lokale Sitten – gerade an Tempeln ist angemessene Kleidung wichtig. Mit gesundem Menschenverstand reist du sicher und entspannt durch den Archipel; Details findest du in unserem Bereich Reise & Tourismus.

Was gehört in den Rucksack?

Weil das Klima warm und feucht ist, reicht leichte, luftige Kleidung; für Tempelbesuche und kühle Höhenlagen gehören lange Hose und ein dünner Pullover dazu. Wichtig sind außerdem feste Sandalen oder leichte Wanderschuhe, eine Regenjacke, eine wiederbefüllbare Trinkflasche (am besten mit Filter), eine Stirnlampe sowie ein Universalstecker. Eine kleine Reiseapotheke mit Mitteln gegen Magen-Darm-Beschwerden, Mückenschutz und Sonnencreme spart Wege vor Ort. Eine lokale SIM-Karte bzw. eSIM erleichtert Navigation und Buchungen unterwegs. Halte Bargeld in kleinen Scheinen bereit, da nicht überall Karten akzeptiert werden. Wer leicht packt, bleibt flexibel – ideal für eine Route per Inselhopping.

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