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Shopping in Indonesien reicht vom quirligen Nachtmarkt über kunstvolles Handwerk bis zu modernen Einkaufszentren mit Markenmode. Besonders beliebt sind handgewebte Batik-Stoffe, Silberschmuck, Holzschnitzereien und Gewürze. Wer den Preis nicht scheut zu verhandeln und mit offenem Blick durch die Gassen zieht, kehrt mit einzigartigen Souvenirs und echten Erinnerungen nach Hause zurück.

Typische SouvenirsBatik, Silberschmuck, Holzschnitzerei, Gewürze, Kaffee
EinkaufsorteMärkte, Kunsthandwerksdörfer, Boutiquen, Malls
Beste Shopping-RegionenBali, Yogyakarta, Jakarta, Java, Lombok
VerhandelnAuf Märkten üblich, in Malls Festpreise
ZahlungsmittelBargeld (Rupiah), in Städten oft Kartenzahlung
Beliebte MitbringselKaffee, Vanille, Tücher, Tee, Kunstobjekte
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Was kann man in Indonesien besonders gut einkaufen?

In Indonesien lässt sich vor allem traditionelles Kunsthandwerk besonders gut einkaufen, das in vielen Regionen seit Generationen von Hand gefertigt wird. Allen voran steht der Batik, jene kunstvoll gewachste und gefärbte Stofftechnik, die zum kulturellen Erbe des Landes zählt und in unzähligen Mustern und Farben angeboten wird. Ob als Sarong, Tischdecke, Hemd oder Wandbehang, ein echtes Batik-Stück ist ein typisches und langlebiges Mitbringsel. Daneben prägen Silberschmuck, fein gearbeitete Holzschnitzereien, geflochtene Körbe und farbenfrohe Keramik das Bild der Märkte und Werkstätten.

Auch kulinarische Schätze gehören zu den beliebtesten Käufen. Indonesien ist eine der großen Gewürznationen der Welt, und Muskatnuss, Nelken, Zimt, Pfeffer und Vanille bekommt man hier oft in herausragender Qualität. Hinzu kommen aromatischer Kaffee von Sumatra, Java oder Sulawesi sowie Tee aus den Hochlandplantagen. Wer sich für Mode interessiert, findet leichte Sommerkleidung, Sandalen aus Leder und handgenähte Taschen. Die enorme Vielfalt des Archipels spiegelt sich auch im Angebot wider, denn jede der vielen Inseln Indonesiens bringt ihre eigenen Spezialitäten und Handwerkstraditionen hervor. So unterscheiden sich die Stoffe Javas deutlich von den Webereien Lomboks, und während die einen Region für feine Silberarbeiten berühmt sind, locken die anderen mit duftenden Gewürzen oder erstklassigem Kaffee. Gerade diese regionale Vielfalt macht eine Rundreise durch den Archipel zu einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise für alle, die gern stöbern und sich vom Reichtum des Kunsthandwerks überraschen lassen.

Wo findet man die besten Märkte und Kunsthandwerksdörfer?

Die besten Märkte und Kunsthandwerksdörfer liegen vor allem auf Bali und Java, wo sich über Jahrhunderte ganze Ortschaften auf ein bestimmtes Handwerk spezialisiert haben. Rund um den Künstlerort Ubud auf Bali reihen sich Dörfer aneinander, die jeweils für eine eigene Kunst bekannt sind: Hier wird Silber geschmiedet, dort werden Masken und Figuren aus Holz geschnitzt, andernorts entstehen Gemälde oder kunstvolle Steinskulpturen. Der berühmte Kunstmarkt von Ubud im Ortskern bündelt einen Teil dieses Angebots und ist ein guter erster Anlaufpunkt für Schnitzereien, Textilien und Schmuck.

Auf Java gilt die Sultansstadt Yogyakarta als heimliche Hauptstadt des Kunsthandwerks. Entlang der quirligen Einkaufsstraße Malioboro reiht sich Stand an Stand, und in den umliegenden Werkstätten lässt sich Batik, Silberschmuck aus dem Viertel Kotagede und das traditionelle Schattenspiel-Theater mit seinen filigranen Lederfiguren bestaunen. Wer authentisches Handwerk sucht, sollte ruhig den Weg zu den Manufakturen suchen, denn dort kauft man oft direkt bei den Familien, die seit Generationen produzieren. Auch auf Lombok gibt es reizvolle Töpfer- und Webdörfer, in denen sich der Entstehungsprozess der Waren hautnah miterleben lässt.

Wie verhandelt man richtig auf indonesischen Märkten?

Auf indonesischen Märkten gehört das Verhandeln zum guten Ton und wird sogar erwartet, solange es freundlich und mit einem Lächeln geschieht. Der erste genannte Preis ist fast immer ein Startangebot, das deutlich über dem liegt, was der Händler tatsächlich zu akzeptieren bereit ist. Ein bewährter Einstieg besteht darin, ruhig nach dem Preis zu fragen, sich überrascht zu zeigen und dann ein eigenes, niedrigeres Gegenangebot zu machen. Zwischen diesen beiden Werten pendelt sich der Handel meist in mehreren Runden auf einen Betrag ein, mit dem beide Seiten zufrieden sind.

Wichtig ist, dass das Feilschen nie aggressiv oder herablassend wirken sollte, denn Höflichkeit und Geduld zahlen sich aus. Wer mehrere Stücke kauft, kann oft einen besseren Gesamtpreis aushandeln, und ein freundlicher Plausch lockert die Stimmung spürbar. Gleichzeitig lohnt es sich, ein Gefühl für realistische Preise zu entwickeln, indem man an mehreren Ständen vergleicht. In klimatisierten Einkaufszentren, Supermärkten und festen Boutiquen dagegen gelten ausgeschilderte Festpreise, hier wird nicht gehandelt. Wer respektvoll auftritt und das Spiel mit Humor nimmt, erlebt das Verhandeln nicht als Stress, sondern als unterhaltsamen Teil des Reisens und lernt dabei ganz nebenbei mehr über die herzliche Art der Einheimischen.

Welche Souvenirs lohnen sich wirklich als Mitbringsel?

Als Mitbringsel lohnen sich vor allem jene Dinge wirklich, die typisch für Indonesien sind und sich nicht überall sonst finden lassen. Ganz oben steht echter Batik, am besten der von Hand gewachste, der sich an der feinen, leicht unregelmäßigen Zeichnung von der maschinell bedruckten Massenware unterscheidet. Auch Silberschmuck aus den traditionellen Schmiededörfern, kleine Holzfiguren, geflochtene Taschen und handgewebte Tücher transportieren ein Stück der Inselkultur nach Hause. Diese Stücke sind leicht, gut zu verpacken und erinnern noch lange an die Reise.

Kulinarisch sind Gewürze, Kaffee und Vanille ausgezeichnete Geschenke, die sich gut transportieren lassen und das tropische Aroma des Landes einfangen. Eine Tüte sumatranischer Kaffeebohnen oder ein Bund echter Vanilleschoten macht zu Hause unmittelbar Freude. Wer das Besondere sucht, greift zu Schattenspielfiguren aus Yogyakarta, zu Keramik aus Lombok oder zu kunstvollen Masken aus Bali. Wichtig ist allerdings, beim Kauf auf den Naturschutz zu achten und keine Produkte aus geschützten Tier- oder Pflanzenarten zu erwerben, etwa Schildpatt, Elfenbein oder bestimmte Korallen, deren Ein- und Ausfuhr verboten ist. Wer den kulinarischen Reichtum des Landes vertiefen möchte, entdeckt bei der Verwendung der typischen Gewürze und Kaffeesorten rasch, warum sich der Einkauf direkt im Ursprungsland so lohnt.

Gibt es moderne Einkaufszentren in Indonesien?

Ja, moderne Einkaufszentren prägen vor allem die großen Städte und stehen in starkem Kontrast zu den traditionellen Märkten. Die Hauptstadt Jakarta gilt als eines der bedeutendsten Shopping-Ziele Südostasiens und beherbergt zahlreiche riesige Malls, in denen internationale Modemarken, Elektronikgeschäfte, Kinos und ganze Restaurantetagen unter einem Dach versammelt sind. Diese klimatisierten Konsumtempel sind nicht nur Einkaufsorte, sondern soziale Treffpunkte, an denen sich vor allem die junge, urbane Bevölkerung am Wochenende verabredet. Hier herrschen Festpreise, und die Bezahlung mit Karte ist selbstverständlich.

Auch in Touristenzentren wie auf Bali finden sich moderne Boutiquen, Concept Stores und Einkaufszentren, die lokale Designermode, Surfmarken und Schmuck führen. Orte wie Seminyak haben sich zu wahren Mode-Hotspots entwickelt, in denen junge indonesische Labels neben internationalen Marken bestehen. Wer es entspannter mag, findet in Kuta große Shopping-Komplexe direkt neben dem Strand, in denen sich der Bummel gut mit einer Pause vom Sonnenbad verbinden lässt. Die Malls bieten zudem den praktischen Vorteil, der Mittagshitze und gelegentlichen Regengüssen zu entgehen, ohne auf Auswahl verzichten zu müssen.

Worauf sollte man beim Einkaufen als Tourist achten?

Als Tourist sollte man beim Einkaufen vor allem auf Qualität, Echtheit und faire Bedingungen achten. Bei vermeintlich hochwertigen Markenartikeln zu auffallend niedrigen Preisen handelt es sich häufig um Fälschungen, deren Einfuhr im Heimatland Probleme bereiten kann. Bei Batik lohnt der genaue Blick, denn echter, handgefertigter Stoff hat seinen Preis und unterscheidet sich deutlich von bedruckter Importware. Bei Silberschmuck gibt der Stempel Auskunft über den Feingehalt, und seriöse Händler erläutern gern, wie und wo ein Stück gefertigt wurde. Wer sich Zeit nimmt und Fragen stellt, erkennt rasch, bei wem die Ware ihren Preis wert ist.

Praktisch empfiehlt es sich, ausreichend Bargeld in der Landeswährung Rupiah dabeizuhaben, da viele Marktstände und kleine Läden keine Karten akzeptieren. Beim Zählen größerer Scheine ist Aufmerksamkeit ratsam, denn die vielen Nullen führen schnell zu Verwechslungen. Zerbrechliche Souvenirs wie Keramik oder Schnitzereien sollten gut gepolstert im Gepäck verstaut werden. Auch das Gewicht der Mitbringsel und die Bestimmungen für das Reisegepäck sind im Blick zu behalten, damit beim Rückflug keine bösen Überraschungen drohen. Wer Genaueres zu Zoll, Bargeld und praktischen Reisefragen wissen möchte, sollte sich vor der Abreise über die geltenden Einfuhrbestimmungen des Heimatlandes informieren, damit kunstvolle Schnitzereien und edle Stoffe unbeschwert die Heimreise antreten können.

Wann ist die beste Zeit zum Shoppen vor Ort?

Die beste Zeit zum Shoppen hängt weniger von der Jahreszeit als von der Tageszeit und der Art des Einkaufsorts ab. Traditionelle Märkte erwachen oft schon in den frühen Morgenstunden zum Leben, wenn die Ware frisch ausgelegt wird und das Treiben am authentischsten ist. Viele Händler glauben zudem, dass der erste Verkauf des Tages Glück bringt, weshalb sie morgens besonders verhandlungsbereit sind. Wer die größte Auswahl und die beste Atmosphäre erleben möchte, ist deshalb gut beraten, am Vormittag über die Märkte zu schlendern, bevor die größte Hitze einsetzt.

Nachtmärkte und die berühmten Pasar Malam bieten dagegen ein ganz eigenes Erlebnis, denn nach Sonnenuntergang füllen sich die Gassen mit Garküchen, Musik und Ständen voller Kunsthandwerk und Snacks. Hier verbindet sich das Einkaufen mit kulinarischem Genuss und ausgelassener Stimmung. In den klimatisierten Malls der Städte spielt die Tageszeit eine geringere Rolle, dort lockt am ehesten die Zeit der saisonalen Schlussverkäufe mit Rabatten. Generell lohnt es sich, das Einkaufen mit einem Besuch von Sehenswürdigkeiten zu verbinden und so tiefer in die Kultur Indonesiens einzutauchen, denn auf Märkten und in Werkstätten erlebt man das Land oft unmittelbarer als in jedem Museum.

Lust auf einen Bummel zwischen Batik, Gewürzen und Kunsthandwerk? Von den Märkten Yogyakartas bis zu den Boutiquen Balis wartet ein Shopping-Erlebnis voller Farben und Überraschungen auf Sie.

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