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Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten Indonesiens reichen vom buddhistischen Riesentempel Borobudur über die rauchenden Vulkane Javas bis zu den Tempeln Balis und den Reichen der Komodowarane. Auf mehr als 17.000 Inseln verteilen sich Welterbestätten, Regenwälder, Reisterrassen und Unterwasserwelten, die zu den eindrucksvollsten Reisezielen Südostasiens gehören.

Bekanntestes BauwerkBorobudur, größter buddhistischer Tempel der Welt
Berühmteste InselBali mit Tempeln, Reisterrassen und Stränden
Spektakulärster VulkanMount Bromo im Tengger-Massiv auf Java
Tierische AttraktionKomodowarane im Komodo-Nationalpark
UNESCO-Welterbestättenunter anderem Borobudur, Prambanan, Komodo, Ujung Kulon
Beste TauchgebieteRaja Ampat, Bunaken, Gili-Inseln, Komodo
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Welche Sehenswürdigkeiten in Indonesien muss man gesehen haben?

Wer Indonesien zum ersten Mal bereist, sollte die großen Ikonen des Landes auf keinen Fall verpassen: den Tempel Borobudur auf Java, die heiligen Stätten und Reisterrassen Balis, mindestens einen der aktiven Vulkane wie Bromo oder Ijen sowie die Begegnung mit den Komodowaranen im Osten des Archipels. Diese vier Höhepunkte bündeln das, was Indonesien ausmacht: uralte Hochkultur, lebendige Spiritualität, gewaltige Naturkräfte und eine einzigartige Tierwelt. Sie liegen geografisch weit auseinander, lassen sich aber gut auf einer Rundreise verbinden.

Die Auswahl fällt schwer, denn das Land erstreckt sich über eine Distanz, die in Europa von Irland bis weit nach Russland reichen würde. Jede Region hat ihre eigenen Schätze. Neben den klassischen Höhepunkten lohnen sich der riesige Tobasee auf Sumatra, die Orang-Utans im Regenwald Borneos, die Korallengärten von Raja Ampat und die quirlige Hauptstadt Jakarta. Ein guter Einstieg in die Vielfalt gelingt über die Übersicht der wichtigsten Inseln Indonesiens, die zeigt, welche Region zu welchem Reisewunsch passt. So wird aus der schieren Fülle ein machbarer Reiseplan.

Was macht Borobudur und Prambanan so besonders?

Borobudur und Prambanan auf Java sind die bedeutendsten Tempelanlagen Indonesiens und gehören beide zum UNESCO-Welterbe. Borobudur, im 8. und 9. Jahrhundert errichtet, ist das größte buddhistische Bauwerk der Welt. Es gleicht einem gewaltigen Steinmandala: Auf neun übereinanderliegenden Ebenen führt der Weg über kilometerlange Reliefbänder und an Hunderten Buddha-Statuen vorbei nach oben, wo Dutzende glockenförmige Stupas die Pilger empfangen. Wer den Aufstieg im Morgennebel erlebt, versteht, warum dieser Ort als spirituelles Zentrum gilt und Reisende aus aller Welt anzieht.

Nur wenige Kilometer entfernt erhebt sich Prambanan, der größte hinduistische Tempelkomplex des Landes, ebenfalls aus dem 9. Jahrhundert. Seine schlanken, scharf zum Himmel strebenden Türme sind den Göttern Shiva, Vishnu und Brahma geweiht und mit feinen Reliefs der Ramayana-Sage geschmückt. Dass beide Heiligtümer, ein buddhistisches und ein hinduistisches, so nah beieinanderstehen, erzählt von der religiösen Tiefe der javanischen Geschichte. Ausgangspunkt für beide Tempel ist die Kulturstadt Yogyakarta, von der aus sich die Bauwerke bequem an einem oder zwei Tagen erkunden lassen, idealerweise bei Sonnenaufgang.

Welche Naturwunder zählen zu den größten Sehenswürdigkeiten?

Zu den großartigsten Natursehenswürdigkeiten Indonesiens gehören die Vulkane, denn das Land liegt mitten im pazifischen Feuerring und zählt Hunderte von ihnen, viele davon aktiv. Der berühmteste ist der Mount Bromo im Tengger-Massiv auf Java, der aus einem weiten Sandmeer aufragt und bei Sonnenaufgang ein unwirkliches Panorama bietet. Spektakulär ist auch der Vulkan Ijen, bekannt für seine blauen Schwefelflammen in der Nacht und den türkisfarbenen Säuresee in seinem Krater. Beide gehören zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen Südostasiens und sind feste Höhepunkte vieler Java-Rundreisen.

Doch Indonesiens Natur ist mehr als Feuer und Asche. Auf Sumatra erstreckt sich der größte Kratersee der Welt, der riesige Tobasee, in dessen Mitte die Insel Samosir und die Kultur der Batak liegen. Borneo und Sumatra beherbergen tropische Regenwälder, in denen Orang-Utans, Nashornvögel und seltene Pflanzen leben. Im Westen Javas schützt der Ujung-Kulon-Nationalpark die letzten Java-Nashörner. Dazu kommen Dschungelflüsse, Wasserfälle und die berühmten Reisterrassen, deren grüne Treppen sich besonders auf Bali und in den Bergen ganzer Inseln über die Hänge ziehen. Diese landschaftliche Bandbreite macht das Land zu einem Paradies für alle, die Indonesiens Natur erleben möchten.

Warum sind die Tempel und Reisterrassen Balis weltberühmt?

Bali ist deshalb so weltberühmt, weil sich hier hinduistische Spiritualität, dramatische Landschaft und entspannte Inselatmosphäre auf engstem Raum verdichten. Über die ganze Insel verteilen sich Tausende von Tempeln, vom kleinen Familienschrein bis zu den großen Heiligtümern. Der Muttertempel Besakih liegt an den Hängen des Vulkans Agung, der Meerestempel Tanah Lot thront auf einem Felsen in der Brandung, und der Wassertempel Ulun Danu Beratan spiegelt sich in einem Bergsee. Jeden Morgen legen die Menschen kleine Opfergaben aus Blüten und Reis nieder, sodass der Glaube den gesamten Alltag durchzieht und für Besucher überall spürbar wird.

Ebenso ikonisch sind die Reisterrassen, etwa die berühmten Stufen von Tegallalang oder die weiten Felder im Subak-System, das als UNESCO-Welterbe geschützt ist. Diese genossenschaftliche Bewässerung verbindet Landwirtschaft, Gemeinschaft und Religion seit Jahrhunderten. Kulturelles Herz der Insel ist der Künstlerort Ubud mit seinen Tempeln, Tanzaufführungen und dem bekannten Affenwald. Wer lieber Strand und Surfen sucht, findet im Süden der Insel breite Buchten und lebhafte Orte. Diese Mischung erklärt, warum Bali für viele der Inbegriff einer Indonesien-Reise ist und zugleich ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Nachbarinseln.

Wo erlebt man Indonesiens einzigartige Tierwelt?

Indonesiens einzigartige Tierwelt erlebt man am eindrucksvollsten dort, wo Arten leben, die es nirgendwo sonst gibt. Das berühmteste Beispiel sind die Komodowarane, die größten lebenden Echsen der Erde, die bis zu drei Meter lang werden. Sie kommen ausschließlich auf wenigen Inseln im Osten des Archipels vor, vor allem im Komodo-Nationalpark, der zum UNESCO-Welterbe und zu den begehrtesten Reisezielen des Landes zählt. Geführte Touren ermöglichen die Begegnung mit den urtümlichen Tieren, während die umliegenden Gewässer mit Mantarochen, Schildkröten und farbenprächtigen Korallenriffen zum Tauchen und Schnorcheln einladen.

Eine ganz andere Welt eröffnet sich im Regenwald. Auf Sumatra und Borneo leben die letzten frei lebenden Orang-Utans, deren Schutz in Nationalparks und Rehabilitationszentren erlebbar wird. Bunte Nashornvögel, Gibbons und unzählige Vogelarten bevölkern die dichten Wälder. Im Meer ist die Region Raja Ampat im äußersten Osten ein Hotspot der Artenvielfalt, der als eines der biologisch reichsten Tauchgebiete der Welt gilt. Die Vielfalt erklärt sich aus der Geografie: Eine unsichtbare Trennlinie, die Wallace-Linie, scheidet die asiatische von der australischen Tierwelt, sodass das Land beide Sphären in sich vereint und unterwegs ständig Überraschungen bereithält.

Welche kulturellen Sehenswürdigkeiten lohnen sich neben den Tempeln?

Neben den großen Tempeln lohnen sich vor allem die lebendigen Kulturen der einzelnen Regionen, denn Indonesien zählt Hunderte von Ethnien mit eigenen Sprachen, Bräuchen und Baustilen. Im Hochland von Sulawesi etwa lebt das Volk der Toraja, dessen kunstvoll geschnitzte Hausdächer in Bootsform und dessen aufwendige Begräbnisrituale weltweit einzigartig sind. Auf Sumatra prägt die Architektur der Minangkabau mit ihren spitz aufschwingenden Dächern ganze Landschaften, und am Tobasee bewahren die Batak ihre eigene Tradition. Diese kulturelle Tiefe macht jede Insel zu einer eigenen Entdeckung jenseits der bekannten Postkartenmotive.

Auch die Städte halten kulturelle Höhepunkte bereit. In der Hauptstadt Jakarta stehen die gewaltige Istiqlal-Moschee, eine der größten Südostasiens, die Altstadt Kota Tua mit ihren Kolonialbauten und bedeutende Museen. In Yogyakarta öffnet der Sultanspalast Kraton einen Blick in die höfische Kultur Javas, ergänzt durch die Kunst des Batik und das Schattenspiel Wayang Kulit. Wer tiefer in Handwerk, Tanz, Musik und Traditionen eintauchen möchte, findet überall im Land einen Überblick über die Vielfalt, die das Reisen hier so abwechslungsreich macht und weit über das hinausgeht, was eine einzelne Sehenswürdigkeit zeigen kann.

Wie verbindet man die Highlights auf einer Rundreise?

Die Highlights Indonesiens verbindet man am besten, indem man sich auf zwei bis drei Inseln oder Regionen konzentriert, statt zu viel auf einmal sehen zu wollen. Da die Entfernungen riesig sind und viele Strecken nur per Flugzeug oder Fähre zu bewältigen sind, kostet jeder Ortswechsel Zeit. Eine bewährte Kombination für Einsteiger ist Java mit Yogyakarta, Borobudur, Prambanan und den Vulkanen, gefolgt von Bali und einem Abstecher zu den vorgelagerten Inseln. So erlebt man Hochkultur, Naturgewalt und Inselparadies in einer stimmigen Abfolge, ohne ständig zu reisen.

Wer mehr Zeit mitbringt, hängt weitere Bausteine an: Tauchen oder Schnorcheln auf den Gili-Inseln, eine Komodo-Tour von Flores aus, eine Orang-Utan-Begegnung auf Sumatra oder Borneo. Beliebt ist das Inselhopping, bei dem man kurze Seewege und Flüge nutzt, um Strände, Vulkane und Riffe miteinander zu kombinieren. Entscheidend für die Planung ist auch der richtige Zeitpunkt, da Trocken- und Regenzeit je nach Region variieren. Eine Orientierung gibt die Übersicht zur besten Reisezeit nach Regionen, mit der sich die Sehenswürdigkeiten optimal in eine Route einbauen lassen.

Was kostet der Eintritt zu den großen Sehenswürdigkeiten?

Bei den großen Sehenswürdigkeiten sollten Reisende einplanen, dass für ausländische Besucher höhere Eintrittspreise gelten als für Einheimische, was in ganz Südostasien üblich ist. Für die bekanntesten Welterbestätten wie Borobudur, Prambanan oder den Komodo-Nationalpark fallen Eintritts- und teils Parkgebühren an, hinzu kommen oft Kosten für Guides, Sonnenaufgangstouren oder Bootstransfers. Da sich Preise und Regelungen regelmäßig ändern, lohnt es sich, vor Ort oder kurz vor der Reise aktuelle Angaben einzuholen, statt sich auf veraltete Zahlen zu verlassen.

Generell ist Indonesien ein vergleichsweise preiswertes Reiseland, in dem sich auch mit kleinerem Budget viel erleben lässt. Tempel auf Bali, Wanderungen zu Wasserfällen oder Spaziergänge durch Altstädte sind häufig günstig oder kostenlos zugänglich. Für die spektakulärsten Naturerlebnisse, etwa geführte Vulkanbesteigungen oder Tauchausflüge, sollte man dagegen etwas mehr einkalkulieren. Wer organisatorische Fragen rund um Anreise, Bezahlung und Verhalten vor Ort klären möchte, findet dazu praktische Hinweise in den Reisetipps. So lassen sich die Sehenswürdigkeiten Indonesiens entspannt und ohne böse Überraschungen genießen.

Bereit, Indonesiens schönste Sehenswürdigkeiten selbst zu entdecken? Tempel, Vulkane, Tauchparadiese und Inselwelten warten auf eine unvergessliche Reise.

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