Als sechstgrößte Insel in ganz Indonesien gilt Sumatra, welche mit einer
Fläche von 473.000 km² Kilometern und 40 Millionen Einwohnern aufwarten kann.
Allerdings muss man nicht direkt auf Sumatra Urlaub machen,
sondern kann sich auch auf einer der vorgelagerten Inseln vergnügen. Größtes Ansehen
auf Sumatra genießt die typische Natur Indonesiens, welche versucht, den Touristen mit prägenden Landschaftsbildern in ihren Bann
zu ziehen, wobei dies bei den meisten auch gelingt.
Leider gibt es auf Sumatra durch die Dynamitfischerei, das Abholzen von Wäldern
und die Jagd nach Tierfellen immer weniger Natur. Letztendlich tragen aber auch
Touristen eine Teilschuld daran. Sobald die Nachfrage nach exotischen Souvenirs
steigt, werden zum Beispiel Schildkröten erlegt, damit man deren Panzer verarbeiten
und anschließend als Mitbringsel verkaufen kann.
Damit es auf Sumatra nicht
noch weiter zum Aussterben von selten werdenden Tierarten kommt, werden heutzutage
rund 140 Tiere Indonesien gesetzlich geschützt. Zudem wurden Nationalparks eingerichtet, in denen die
Tiere einen natürlichen Lebensraum haben und vor den Gewehren der Jäger geschützt
leben können. Als Besuch empfehlenswert sind hier der Leuser-Nationalpark und das
Lembah-Harau-Naturschutzgebiet.
Zu dem großen Problem des Aussterbens kommt
noch hinzu, dass der Regenwald Indonesiens auf Sumatra flächenmäßig ständig kleiner wird. So wird den Tieren auch noch ihr
natürlicher Lebensraum entzogen. Zahlreiche Initiativen, wie in etwa die Aufklärung
in Schulen, sollen nun dabei helfen, die Restbestände des Regenwaldes auf Sumatra
vor der Abholzung zu schützen. Beheimatet sind in den Regenwaldgebieten Sumatras in etwa der sehr
selten gewordene Nashornvogel, der Großaugenfasan, die Sumatra-Elefanten oder der
Schweinsaffe.
Doch nicht nur seltene Tiere kann man in den Parks und den
Naturschutzgebieten vorfinden. Auf den Touristen und dessen Fotoapparat warten etwa
3.500 verschiedene Pflanzen Indonesiens – jede eine Schönheit. Erwähnenswert sind hier endemische Orchideenarten, sowie
Moose und Farne.