Ab dem 17. Jahrhundert gehörte Indonesien zu einer der ersten Kolonien der
Niederländer.
Wurde das Land bis dahin noch von der
Vereinigten Handelskompanie beherrscht, wurde diese gegen Ende des 18. Jahrhunderts
durch den niederländischen Staat abgelöst.
Mit der Zeit jedoch gingen die niederländischen Kolonien in den Besitz der
Briten über. Erst nach Napoleons Tod erhielten die Niederländer „ihren Besitz“
wieder zurück. Alles weitere hierfür wurde in einem Vertrag geregelt. Als
Gegenleistung für das zurückerhalten der Kolonien mussten die Niederländer in diesem
Vertrag aber unterzeichnen, dass sie im Gegenzug auf Ceylon und das Kapland
verzichten.
Von 1825 bis 1830 gab es in Indonesien große Unruhen. Das Volk auf der Insel Java rebellierte gegen die niederländische Herrschaft. Bei dem Gerangel kam es zum
Tod von etwa 200.000 Javanern und 8.000 Europäern.
Im Jahre 1870 wurde es
den Niederländern dann außerdem ermöglicht, Ackerland von den indonesischen Bauern
zu pachten, um so Plantagen bauen und davon profitieren zu können.